In der vergangenen Woche fand der 29. Europäische Polizeikongress 2026 vom 6.-7. Mai 2026 in Berlin statt. Gemeinsam mit einer Delegation des ukrainischen State Bureau of Investigation (SBI) nahm die GS-Foundation am Kongress sowie an zahlreichen Fachforen und Gesprächen teil. Die Veranstaltung bot vielfältige Möglichkeiten, aktuelle Entwicklungen der Polizeiarbeit auf europäischer Ebene kennenzulernen und sich über neue technologische Lösungen und Systeme im Sicherheitsbereich auszutauschen.
Was ist der Europäische Polizeikongress (EPK)?
Der Europäische Polizeikongress (EPK) zählt zu den wichtigsten europäischen Fachveranstaltungen im Bereich Innere Sicherheit und Polizeiarbeit. Jährlich in Berlin ausgerichtet, kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Polizei, Sicherheitsbehörden, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Sicherheitswirtschaft zusammen, um aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen und Entwicklungen zu diskutieren.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie internationale Zusammenarbeit, Cyberkriminalität, Schutz kritischer Infrastrukturen, Terrorismusbekämpfung, Digitalisierung der Polizeiarbeit sowie innovative technische Lösungen für Sicherheitsbehörden. Neben hochrangigen Vorträgen und Fachforen bietet der Kongress eine zentrale Plattform für den Austausch zwischen europäischen und internationalen Akteuren.
Darüber hinaus ermöglicht die begleitende Fachausstellung Einblicke in neue Technologien, Systeme und Lösungsansätze im Sicherheitsbereich. Der EPK fördert damit den internationalen Dialog, die Vernetzung von Behörden und Institutionen sowie die gemeinsame Weiterentwicklung moderner Sicherheitsstrukturen in Europa.
Stärkung der internationalen Vernetzung
Neben den Fachvorträgen und Diskussionen stand für die GS-Foundation und dem SBI insbesondere die internationale Vernetzung im Mittelpunkt. Der direkte Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern deutscher, ukrainischer und europäischer Behörden ermöglichte wertvolle Gespräche über gemeinsame Herausforderungen, Kooperationsmöglichkeiten und zukünftige Unterstützungsansätze.
Bereits zum dritten Mal begleitete und unterstützte die GS-Foundation ukrainische Delegationen im Rahmen des EPK. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, den internationalen Austausch weiter zu stärken, nachhaltige Netzwerke aufzubauen und die Zusammenarbeit zwischen ukrainischen, deutschen und europäischen Sicherheitsbehörden zu fördern.
Gerade in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen bleibt der internationale Dialog ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Kooperationen und gegenseitiger Unterstützung. Der EPK bot dafür erneut eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch und die Vernetzung zwischen internationalen Sicherheitsbehörden, Institutionen und Organisationen.
