Lernen Sie unseren Beirat kennen
Unser Beirat setzt sich aus renommierten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Sicherheit, internationale Zusammenarbeit, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen.
Matthias Seeger
Beiratsvorsitzender
Vita Matthias Seeger
Matthias Seeger verfügt über langjährige Führungs- und Managementerfahrung in der deutschen Sicherheitsarchitektur. Als erster Präsident des Bundespolizeipräsidiums leitete er von 2008 bis 2012 die neu strukturierte Bundespolizei und prägte deren organisatorische Weiterentwicklung maßgeblich. Zuvor verantwortete er den Aufbaustab zur Einrichtung des Bundespolizeipräsidiums und war in verschiedenen leitenden Funktionen innerhalb des Bundesgrenzschutzes und der Bundespolizei tätig.
Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und Tübingen trat Matthias Seeger 1986 in den Bundesgrenzschutz ein und übernahm im Laufe seiner Karriere unter anderem Führungsaufgaben im Bundesministerium des Innern in den Bereichen Personal sowie Grenz- und Luftsicherheit. Als Leiter des Bahnpolizeiamtes Köln und später als Präsident des Grenzschutzpräsidiums West sammelte er umfassende operative und strategische Führungserfahrung.
Sein beruflicher Werdegang steht für die konsequente Weiterentwicklung moderner Sicherheitsstrukturen sowie für eine enge Verzahnung von operativer Polizeiarbeit, strategischer Steuerung und ministerieller Zusammenarbeit. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Führung großer Sicherheitsorganisationen bringt Matthias Seeger wertvolle Expertise für nationale und internationale Sicherheitskooperationen ein.
Bereits vor Aufnahme seiner Tätigkeit im Beirat war er bei der GS-Foundation tätig. Von 2022 bis 2025 hatte er den Posten des Projektleiters in Nigeria inne. Seit dem 1. Juli 2026 ist er Beiratsvorsitzender der GS-Foundation.
Thomas Blenke
Beiratsmitglied
Vita Thomas Blenke
Thomas Blenke verfügt über langjährige Erfahrung in der Innen- und Sicherheitspolitik sowie an der Schnittstelle von Politik und Verwaltung. Von April 2001 bis 30.4.2026 vertrat der Volljurist den Wahlkreis Calw als direkt gewählter Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg. Im Juli 2023 wurde er zum Politischen Staatssekretär im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg berufen. In dieser Funktion hatte er nach dem Minister insbesondere die Verantwortung in den Bereichen Innere Sicherheit, Polizei, Verfassungsschutz, und Bevölkerungsschutz. Im Mai 2026 schied er aus diesem Amt aus.
Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen und dem Assessorexamen 1991 war Thomas Blenke zunächst im Regierungspräsidium Tübingen und im Verkehrsministerium Baden-Württemberg tätig. Von 1995 bis 2001 arbeitete er als Parlamentarischer Berater der CDU-Landtagsfraktion vorwiegend für Verfassungs-, Innen- und Rechtspolitik, bevor er in den Landtag einzog. Während seiner parlamentarischen Laufbahn übernahm er zahlreiche Führungsaufgaben, unter anderem als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, Vorsitzender des Arbeitskreises Innenpolitik seiner Fraktion sowie als Mitglied des Innenausschusses und des Ständigen Ausschusses und als stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums zur Kontrolle des Verfassungsschutzes. Von 2016 bis 2023 war Thomas Blenke zudem Vorsitzender der Konferenz der Innenpolitischen Sprecher von CDU und CSU in Bund, Ländern und Europa.
Sein beruflicher Werdegang steht für langjährige Erfahrung in der Gestaltung moderner Sicherheits- und Innenpolitik sowie für die enge Zusammenarbeit von Parlament, Ministerialverwaltung und Sicherheitsbehörden. Mit seiner umfassenden Expertise in den Bereichen Innere Sicherheit, staatliche Resilienz und strategische Steuerung bringt Thomas Blenke wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung nationaler und internationaler Sicherheitskooperationen ein.
Seit dem 1. August 2026 ist Thomas Blenke Beiratsmitglied der GS-Foundation.
Dagmar Busch
Beiratsmitglied
Vita Dagmar Busch
Dagmar Busch verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in führenden Positionen der deutschen Sicherheitsarchitektur. Von 2018 bis 2022 leitete sie die Abteilung Bundespolizei im Bundesministerium des Innern und verantwortete anschließend bis 2025 als Abteilungsleiterin im Bundeskanzleramt die Koordinierung der Nachrichtendienste des Bundes sowie die Fach- und Dienstaufsicht über den Bundesnachrichtendienst.
Ihr beruflicher Werdegang ist geprägt von dem Leitbild einer ressort- und ebenenübergreifenden „vernetzten Sicherheit“. Nach ihrer juristischen Ausbildung in Bonn und Paris trat sie 1992 in das Bundesministerium des Innern ein und war unter anderem an der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der Europäischen Union in Brüssel tätig. Nach 1995 befasste Dagmar Busch sich mit zentralen sicherheitspolitischen Herausforderungen, darunter Migrationsmanagement, die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie die internationale Polizeizusammenarbeit. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten dabei internationale Polizeimissionen und das bilaterale Projekt „GPPT“ zum Polizeiaufbau in Afghanistan.
Neben ihren Führungsaufgaben engagierte sich Dagmar Busch von 2001 bis 2006 als Gleichstellungsbeauftragte des Bundesministeriums des Innern. Während ihrer gesamten Karriere bemühte sie sich stets um eine ausgewogene Repräsentanz von weiblichen Beschäftigten und Polizistinnen. Seit 2011 ist sie ehrenamtliche Richterin am Bundesarbeitsgericht und engagiert sich im erweiterten Vorstand von Lachen Helfen e.V., einer Initiative deutscher Soldatinnen, Soldaten sowie Polizistinnen und Polizisten zur Unterstützung von Kindern in Kriegs- und Krisengebieten.
Seit dem 1. Juli 2026 ist Dagmar Busch Beiratsmitglied der GS-Foundation.
Josef Rentmeister
Beiratsmitglied
Vita Josef Rentmeister
Josef Rentmeister verfügt über langjährige Erfahrung in der Unternehmensführung, strategischen Beratung und Begleitung komplexer Transformations- und Transaktionsprozesse. Nach Führungspositionen in internationalen IT-, Netzwerk- und Telekommunikationsunternehmen gründete er die Transforce Mergers & Acquisitions GmbH und die Columbus Investment GmbH, deren Geschäftsführer er bis heute ist. In seiner Laufbahn begleitete er Unternehmenstransaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als einer Milliarde Euro.
Nach Abschluss seines Studiums 1985 in den Fächern Physik, Mathematik und Betriebswirtschaft war Josef Rentmeister zunächst zwölf Jahre in US-amerikanischen IT-Unternehmen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Management tätig. Von 1997 bis 2000 hatte er die Geschäftsleitung eines internationalen Netzwerkunternehmens inne und war in den darauffolgenden drei Jahren in der Geschäftsleitung eines deutschen Telekommunikationsunternehmens mit Verantwortung für einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Darüber hinaus war und ist er als Aufsichtsrat, Beirat und Geschäftsführer verschiedener mittelständischer Unternehmen tätig.
Sein beruflicher Werdegang steht für unternehmerisches Denken, strategische Entwicklung und die erfolgreiche Begleitung von Veränderungsprozessen. Mit seiner langjährigen Management- und Beratungserfahrung sowie seiner Expertise in Unternehmensentwicklung und Governance bringt Josef Rentmeister wertvolle Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung von Organisationen und internationalen Kooperationen ein.
Seit dem 1. Juli 2026 ist Josef Rentmeister Beiratsmitglied der GS-Foundation.
Gerhard Schindler
Beiratsmitglied
Vita Gerhard Schindler
Gerhard Schindler verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in leitenden Funktionen der deutschen Sicherheits- und Nachrichtendienstarchitektur. Von 2012 bis 2016 war er Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) und verantwortete die strategische Ausrichtung des deutschen Auslandsnachrichtendienstes. Zuvor leitete er ab 2008 als Ministerialdirektor im Bundesministerium des Innern die Abteilung Öffentliche Sicherheit und war unter anderem für die Fachaufsicht über das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz zuständig.
Nach seinem Jurastudium trat Gerhard Schindler 1985 in den Bundesgrenzschutz ein. Im weiteren Verlauf seiner Laufbahn übernahm er verschiedene Führungsfunktionen im Bundesministerium des Innern sowie beim Bundesamt für Verfassungsschutz. Seine beruflichen Schwerpunkte lagen insbesondere in der Terrorismusbekämpfung, der Bekämpfung organisierter Kriminalität, der IT-Sicherheit sowie der Weiterentwicklung nationaler Sicherheitsstrukturen.
Sein beruflicher Werdegang steht für umfassende Expertise an der Schnittstelle von Polizei, Nachrichtendiensten und strategischer Sicherheitspolitik. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Führung nationaler Sicherheitsbehörden sowie seiner internationalen Vernetzung bringt Gerhard Schindler wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung moderner Sicherheitskooperationen ein.
Seit dem 1. Juli 2026 ist Gerhard Schindler Beiratsmitglied der GS-Foundation.