Mobile Polizeistationen für Moldau: Neue Ausrüstung stärkt Bürgernähe und Einsatzfähigkeit

Moldovan Police Officers and Vehicles

17 mobile Polizeistationen, moderne Videosysteme und neue IT-Arbeitsplätze stärken die Einsatzfähigkeit der moldauischen Polizei. Das vom Auswärtigen Amt finanzierte und von der GS-Foundation umgesetzte Projekt bringt Polizeiarbeit näher zu den Bürgerinnen und Bürgern, auch in abgelegenen Regionen.

Moderne Ausstattung und leistungsfähige Infrastruktur sind entscheidend, damit Polizeikräfte ihre Arbeit effektiv und nah an den Bürgerinnen und Bürgern leisten können. Im Rahmen eines Projekts zur Stärkung der Nationalpolizei der Republik Moldau hat die GS-Foundation neue technische Ausstattung sowie mobile Polizeistationen übergeben.

Ziel des Gesamtprojekts ist es, die Kapazitäten der moldauischen Polizei in den Bereichen Krisenprävention, Kriminalitätsbekämpfung und Bürgernähe zu stärken.

Mobile Polizeistationen für mehr Bürgernähe

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Bereitstellung von 17 mobilen Polizeistationen. Diese Fahrzeuge ermöglichen es den Polizeikräften, Einsätze direkt vor Ort zu dokumentieren, zu koordinieren und zu verwalten. Ziel ist es, polizeiliche Dienstleistungen näher zu den Bürgerinnen und Bürgern zu bringen – insbesondere auch in abgelegenen Regionen.

Die mobilen Einheiten sind mit moderner Ausstattung wie Laptops, Druckern und WLAN-Verbindung ausgestattet. Dadurch können Informationen in Echtzeit verarbeitet und Einsätze effizient organisiert werden, ohne auf eine feste Dienststelle angewiesen zu sein.

Die mobilen Einheiten ermöglichen es den Polizeibeamtinnen und -beamten, Einsätze direkt am Einsatzort zu dokumentieren, zu koordinieren und zu verwalten. Dadurch können wichtige operative Aufgaben unmittelbar vor Ort erledigt werden. Das trägt dazu bei, Reaktionszeiten zu verkürzen und die Polizeiarbeit insgesamt schneller und effizienter zu gestalten, sodass Bürgerinnen und Bürger schneller Unterstützung erhalten können.

Moderne Technik für Einsätze und Ermittlungen

Darüber hinaus umfasst das Projekt 340 Videosysteme für Polizeifahrzeuge, die die Dokumentation von Einsätzen und die Transparenz von Patrouillentätigkeiten unterstützen.

Ergänzend wurden Ausrüstung für öffentliche Kommunikation und Informationsanalyse sowie 30 IT-Arbeitsplätze bereitgestellt, die für die Verarbeitung und Analyse von Daten im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen genutzt werden können.

Präsentation der neuen Ausstattung

Die neuen mobilen Einheiten wurden im Rahmen einer Veranstaltung vorgestellt, an der Innenministerin Daniella Misail-Nichitin, der Chef der Nationalpolizei Viorel Cernăuțeanu, der stellvertretende deutsche Botschafter in der Republik Moldau, Dr. Peter Buschmann, sowie Michael Schemke, Geschäftsführer der GS-Foundation, teilnahmen.

Ebenfalls vor Ort waren das Procurement Team mit Bernd Gosebruch und Peter Schmidts sowie der Projektleiter Dr. Volker Jacoby und Senior Polizeiexperte Klaus Peter Kilian.

Die Leitung der Nationalpolizei betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Deutschland.

„Mit den von der Bundesregierung unterstützten Projekten entwickeln wir weiterhin eine moderne Polizei, die in der Lage ist, schnell und effizient auf die täglichen Herausforderungen zu reagieren. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt im Prozess der Modernisierung der Institution und der Verbesserung der Dienstleistungen für die Bürger“, erklärte Viorel Cernăuțeanu, Leiter der Generalinspektion der Polizei.

Auch Dr. Peter Buschmann bekräftigte die kontinuierliche Unterstützung Deutschlands für die Stärkung der institutionellen Kapazitäten der Polizei der Republik Moldau.

Nach Angaben des moldauischen Innenministeriums gehört das Projekt zur Stärkung der Nationalpolizei bei der Krisenprävention und Verbrechensbekämpfung zu den wichtigen Sicherheitsinitiativen der Zusammenarbeit zwischen der Republik Moldau und der Bundesrepublik Deutschland.

Fotos: Moldauisches Innenministerium & GPI