Unsere Projekte in Moldau

Förderung von Sicherheit, Gleichheit und regionaler Stabilität

In Moldau konzentrieren wir uns auf die Verbesserung der Grenzsicherheit, die Stärkung der Strafverfolgungsbehörden, die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter im Sicherheitssektor und die Bekämpfung explosiver Bedrohungen, um langfristige Stabilität und Widerstandsfähigkeit zu fördern.

Unser Schwerpunkt

Umfassende Initiativen für Sicherheit und soziale Reformen in Moldau

Während Moldau seinen Weg zu Stabilität und europäischer Integration fortsetzt, spielt die GS-Foundation eine entscheidende Rolle bei der Neugestaltung der Sicherheitslandschaft des Landes.

In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt gehen wir einige der drängendsten Herausforderungen an, denen Moldau heute gegenübersteht: von der Stärkung der Grenzsicherheit und der Nationalpolizei über die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter im Sicherheitssektor bis hin zur Beseitigung der Gefahren durch nicht explodierte Kampfmittel.

Mit innovativen Lösungen und modernsten Ausbildungsprogrammen reagieren unsere Projekte nicht nur auf unmittelbare Sicherheitsbedrohungen, sondern legen auch den Grundstein für ein sichereres, widerstandsfähigeres Moldau, das den europäischen Standards für Regierungsführung und Frieden entspricht.

Inhalt

Unterstützung des moldauischen Innenministeriums beim Kapazitätsaufbau und bei der Einrichtung eines nationalen Kompetenzzentrums für Drohnen

Projektübersicht

  • Ziel: Stärkung der institutionellen Kapazitäten des moldauischen Innenministeriums und Modernisierung seiner internen Sicherheitsstrukturen im Bereich Digitalisierung und Projektmanagement. Das Projekt unterstützt auch die strategische Entwicklung nationaler Drohnen-Ausbildungsrichtlinien für alle zivilen Sicherheitsbehörden im Einklang mit internationalen Standard
  • Laufzeit: 2025-2027
  • Auftraggeber: Auswärtiges Amt (GFFO)
  • Begünstigte: Innenministerium der Republik Moldau
  • Status: Laufend
  • Bilder Slideshow: GS-F, GPI, MIA

Hintergrund

Als eines der gefährdetsten Länder Europas sieht Moldau sich mit wachsender geopolitischer Unsicherheit und erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Seit Moldau EU-Beitrittskandidat ist, hat das Land interne Reformen und eine engere Zusammenarbeit mit den europäischen Institutionen vorangetrieben. In diesem Zusammenhang sind die Modernisierung des Innenministeriums (MIA) und die Einführung zukunftsweisender Technologien wie Drohnen von entscheidender Bedeutung.
Durch die Förderung der institutionellen Entwicklung und der Standardisierung der Fähigkeiten der moldauischen Sicherheitsbehörden leistet das Projekt einen direkten Beitrag zur Stabilität, Widerstandsfähigkeit und den EU-Integrationszielen Moldaus.

Unsere Aktivitäten

Das Projekt umfasst eine Reihe gezielter Maßnahmen zur Stärkung der institutionellen Projektmanagementkapazitäten, zur Förderung der Standardisierung zwischen den Behörden und zur Ermöglichung des langfristigen Einsatzes von Drohnentechnologien im zivilen Sicherheitssektor Moldaus.

  1. Institutionelle Stärkung des Innenministeriums

Um das MIA in die Lage zu versetzen, strategisch zu führen und die internationale Zusammenarbeit effektiv zu steuern, bietet das Projekt Folgendes:

  • Englischsprachige Schulungen zur Verbesserung der Kommunikation mit internationalen Partnern
  • Digitale Ausrüstung und Datenbankintegration zur Verbesserung der internen Arbeitsabläufe
  • Projektmanagement- und Rhetorikschulungen für Mitarbeiter in Führungspositionen
  • Strategische Beratung vor Ort durch zwei Langzeitberater zur Unterstützung der Entwicklung interner Richtlinien, Handbücher und Verfahren
  • Förderung des internationalen Austauschs zum Kennenlernen bewährter Verfahren
  1. Standardisierung des Drohneneinsatzes und Aufbau eines Kompetenzzentrums

Ziel ist es, einen koordinierten Drohneneinsatz in allen zivilen Sicherheitsdiensten auf der Grundlage gemeinsamer Regeln und Mindestausbildungsstandards zu etablieren:

  • Ein nationaler Kick-off-Workshop zur Abstimmung aller Beteiligten auf die strategischen Ziele
  • Eine gemeinsame Bestandsaufnahme aller eingesetzten Drohnen und Definition der Einsatzarten
  • Ein standardisierter Drohnen-Grundlehrplan an der Polizeiakademie
  • Beschaffung von Trainingsdrohnen für den praktischen Unterricht
  • Train-the-Trainer-Sitzungen für Drohnenausbilder, die sowohl Grund- als auch Fortgeschrittenenkurse abdecken
  • Begleitete Durchführung der ersten Kurse, um Qualität und Vertrauen zu gewährleisten
  • Laufende Entwicklung institutioneller Drohnenrichtlinien für alle Behörden
  1. Positionierung der Grenzpolizei als Modellinstitution

Um auf der bisherigen Zusammenarbeit aufzubauen und die Grenzsicherheit Moldaus zu stärken, unterstützt das Projekt:

  • Schulungen zur Bildanalyse, um taktische Erkenntnisse aus Drohnenaufnahmen zu gewinnen
  • Teilnahme an europäischen Drohnenaustauschprogrammen, um grenzüberschreitendes Lernen und die Zusammenarbeit aller moldauischen Zivilschutzbehörden zu fördern

Ziele und Auswirkungen

Das Projekt unterstützt Moldau beim Aufbau eines moderneren, leistungsfähigeren und vernetzten Systems der inneren Sicherheit. Durch die gestärkte Führungsrolle des Innenministeriums wird der Einsatz von Drohnen zu einer koordinierten nationalen Ressource und nicht zu einem fragmentierten Instrument.

Durch die Institutionalisierung von Schulungen, die Festlegung von Qualitätsstandards und die Förderung des internationalen Austauschs versetzt die Initiative die moldauischen zivilen Sicherheitskräfte in die Lage, besser auf nationale und regionale Herausforderungen zu reagieren – und bringt das Land einen Schritt näher an die europäische Sicherheitsgemeinschaft.

 

EQUALFORCE II: Prävention von häuslicher Gewalt und Schutz von Schulen

Projektübersicht

  • Ziel: Förderung der Gleichstellung der Geschlechter im ukrainischen Innenministerium und den ihm unterstellten Polizeikräften sowie institutionelle Förderung von Frauen in Sicherheitsdiensten in Moldau
  • Laufzeit: 2026 – 2027
  • Auftraggeber: Auswärtiges Amt (GFFO)
  • Begünstigte: Sicherheitsdienste und Innenministerien in der Ukraine und Moldau
  • Status: Laufend

Hintergrund

EQUALFORCE I legte den Grundstein für die Integration der Gleichstellung der Geschlechter in die Reform des Sicherheitssektors in der Ukraine und Moldau. Es stärkte institutionelle Rahmenbedingungen, Führungsstrukturen und Kooperationsmechanismen und förderte gleichzeitig eine menschenrechtsorientierte Polizeiarbeit.

EQUALFORCE II baut auf dieser Grundlage auf und konzentriert die Reformbemühungen auf klar definierte Schutzprioritäten, die den aktuellen nationalen Bedürfnissen entsprechen.

In Moldau ist die Stärkung institutioneller Maßnahmen gegen häusliche Gewalt von zentraler Bedeutung für die Verbesserung der Prävention und den koordinierten Opferschutz.

In der Ukraine ist der Schutz von Schulen und Bildungsinfrastruktur in einem risikoreichen und von Konflikten geprägten Umfeld zu einer dringenden Priorität geworden.

Durch die Verknüpfung der Gleichstellung der Geschlechter mit diesen operativen Aufgaben stellt das Projekt sicher, dass die Reformbemühungen eng mit den praktischen Sicherheitsherausforderungen verbunden bleiben.

Unsere Aktivitäten

EQUALFORCE II verfolgt in jedem Land eine strategische Priorität.

Republik Moldau

Häusliche Gewalt erfordert konsequente Prävention, zuverlässige Schutzmechanismen und koordinierte institutionelle Maßnahmen. Das Projekt arbeitet mit der Nationalpolizei zusammen, um die Prävention, Bearbeitung und Koordinierung von Fällen häuslicher Gewalt zwischen den Institutionen zu verbessern.

Diese Priorität wird durch folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Stärkung der Kapazitäten der Nationalpolizei zur Prävention und Bekämpfung häuslicher Gewalt, Beitrag zur Umsetzung der Istanbul-Konvention
  • Entwicklung behördenübergreifender Strategien zum Schutz der Opfer und zum Umgang mit den Tätern
  • Unterstützung der bürgernahen Polizeiarbeit und der institutionellen Koordination
  • Förderung des regionalen Austauschs und der internen Schulungskompetenz

Ukraine

Der Schutz von Schulen erfordert eine präventive Planung und eine effektive Koordination zwischen den verantwortlichen Akteuren. Das Projekt unterstützt die ukrainische Nationalpolizei und relevante Institutionen bei der Stärkung strukturierter und präventionsorientierter Ansätze zum Schutz von Schulen.

Diese Priorität wird durch folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Stärkung der Rolle der ukrainischen Nationalpolizei und anderer Akteure beim Schutz von Schulen und Bildungsinfrastruktur
  • Förderung von Polizeikonzepte, die sichere und inklusive Schulgemeinschaften unterstützen
  • Prävention als Kernstück der Bemühungen zum Schutz von Schulen in Konfliktgebieten und Hochrisikoumgebungen
  • Stärkung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit und strategischen Planung.

In beiden Ländern kombiniert das Projekt technische Hilfe, strategische Beratungsdienste, strukturierte Workshops, Expertenmissionen, politische Konsultationen und die Zusammenarbeit mit Akteuren der Zivilgesellschaft.

Ziele und Auswirkungen

EQUALFORCE II konsolidiert die in der ersten Phase eingeleiteten Reformen zur Gleichstellung der Geschlechter und verankert sie in klar definierten operativen Prioritäten.

In Moldau verbessern verstärkte institutionelle Maßnahmen gegen häusliche Gewalt den koordinierten Opferschutz und stärken die Rechenschaftspflicht. In der Ukraine tragen präventive und strukturierte Ansätze zum Schutz von Schulen zu einem sichereren Bildungsumfeld und einer verbesserten strategischen Koordination bei.

Durch die Ausrichtung der Gleichstellung der Geschlechter auf klar definierte Schutzaufgaben stärkt das Projekt die Wirksamkeit und Widerstandsfähigkeit der Sicherheitsinstitutionen in beiden Ländern.

2025
Kick-off
Kick-off

Kick-off

Umgesetzte Projekte

Beitrag zur Verbesserung der Luftüberwachung der moldauischen Grenze durch die Grenzpolizei

Projektübersicht

  • Ziel: Ausbau und Verbesserung der operativen Grenzüberwachung in Moldau.
  • Laufzeit: 2023–2024
  • Auftraggeber: Auswärtiges Amt (GFFO)
  • Begünstigte: Grenzpolizei Moldau und Innenministerium Moldau
  • Status: Abgeschlossen

Hintergrund

Durch seine strategische Lage an der Grenze zur Ukraine steht Moldau im Zentrum kritischer Sicherheitsprobleme wie illegaler Waffenschmuggel und Menschenhandel. In diesem Zusammenhang ist eine moderne und integrierte Grenzüberwachung von entscheidender Bedeutung, um diese Bedrohungen einzudämmen, die nationale Sicherheit zu gewährleisten und Moldaus Bestrebungen nach engeren Beziehungen zur Europäischen Union zu unterstützen.

Die Republik Moldau ist mit einer Vielzahl von Krisen konfrontiert, die aus dem russischen Angriffskrieg resultieren. Dazu gehören Destabilisierungsrisiken, neue Sicherheitsbedrohungen wie illegale Migration und die Verbreitung von Waffen und Sprengstoffen sowie eine erhebliche Belastung der Ressourcen aufgrund der Vorbereitungen für den EU-Beitritt. Darüber hinaus hat Moldau weiterhin mit komplexen sozialen und sicherheitspolitischen Herausforderungen zu kämpfen. Die Stärkung der moldauischen Nationalpolizei ist von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung der inneren Sicherheit, die Förderung des Vertrauens der Bevölkerung und die Vorbereitung auf die EU-Integration.

Nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine steht Moldau vor neuen Sicherheitsherausforderungen, darunter ein Anstieg der Migration und die Gefahr der unkontrollierten Verbreitung von Waffen. Die über 1.900 km lange Grenze Moldaus, die unter anderem an Rumänien und die Ukraine grenzt, muss verstärkt überwacht werden, um den illegalen Handel mit Waffen und Drogen sowie den Menschenhandel zu verhindern.

Unsere Aktivitäten

Dieses Projekt zielt darauf ab, die Grenzsicherheit Moldawiens durch die Integration fortschrittlicher technologischer Lösungen für die Überwachung und Analyse zu verbessern. Der Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) und Satellitenbildern wird das Rückgrat eines fortschrittlichen Grenzüberwachungssystems bilden.

Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören:

Beratung der moldawischen Grenzpolizei: Unterstützung bei der Planung und Einrichtung einer Luftüberwachungseinheit (AMU) zur Zentralisierung und Optimierung der operativen Kontrolle.

  • Beschaffung und Ausrüstung: Ausstattung der AMU mit modernster IT-Technologie, UAVs und sicheren Datenspeichersystemen.
  • Ausbildung von Personal: Schulung von UAV-Operatoren, Bildanalysten und Führungskräften in der Erfassung, Verarbeitung und Analyse von Überwachungsdaten unter Einhaltung der Datenschutzstandards.
  • Integration von Satellitenbildern: Einbindung von Satellitenbildern des SATCEN der Europäischen Union in das AMU-System zur Verbesserung der Echtzeit-Überwachungskapazitäten.
  • Bekämpfung krimineller Aktivitäten: Entwicklung von Gegenmaßnahmen, um Kriminelle daran zu hindern, UAVs zur Aufklärung einzusetzen, und Ausstattung der UAV-Teams mit Anti-Drohnen-Technologie.

Ziele und Auswirkungen

Durch die Umsetzung dieses Projekts wird Moldau seine Fähigkeiten zur Überwachung seiner Grenzen und zur Reaktion auf Sicherheitsbedrohungen erheblich verbessern. Dieses integrierte System, das UAV- und Satellitenüberwachung kombiniert, wird Moldawiens Kapazitäten zur Bekämpfung von grenzüberschreitendem Schmuggel und Menschenhandel stärken und damit mehr Stabilität und Sicherheit für seine Bürger gewährleisten. Dieses Projekt wird auch zu den laufenden Bemühungen Moldawiens beitragen, sich an die europäischen Sicherheitsstandards anzupassen und seine Integration in die Europäische Union zu erleichtern.

Juli 2023
Assessment
Assessments und Beratung

Abgeschlossene Assessments und Beratung zur Struktur der Luftüberwachungseinheit und der IT-Infrastruktur

September 2023
Equipment
Lieferung der Anti-Drohnen-Geräte
2024
Mai 2024
Training
Schulung zum Umgang mit Anti-Drohnen-Geräten
October 2024
Equipment
Lieferung von Software

Lieferung und Installation der IT-Software für die Luftüberwachungseinheit

Secure MU: Verbesserung der Sicherheit durch Kampfmittelbeseitigung (EOD) in Moldau und der Ukraine

Projektübersicht

  • Ziel: Stärkung der Kapazitäten der Sicherheitsbehörden in Moldau und der Ukraine im Bereich der Kampfmittelbeseitigung (EOD), um Gefahren zu mindern, die Sicherheit der Einsatzkräfte zu verbessern und die Einsätze an rechtsstaatliche Grundsätze anzupassen.
  • Laufzeit: 2024
  • Auftraggeber: Auswärtiges Amt (GFFO)
  • Begünstigte: Nationale Polizei Moldau und Innenministerium Moldau
  • Status: Abgeschlossen

Hintergrund

Moldau und die Ukraine stehen vor großen Herausforderungen durch Minen und explosive Kampfmittelrückstände, die eine erhebliche Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellen, die wirtschaftliche Entwicklung behindern und die Sicherheitsbehörden stark belasten.

In Moldau gefährden Minen aus dem Konflikt der 1990er Jahre, insbesondere in der Region Transnistrien, weiterhin die lokale Bevölkerung und behindern den wirtschaftlichen Fortschritt. Die Kapazitäten des Landes zur Kampfmittelräumung (EOD) sind begrenzt, sodass dringend Investitionen erforderlich sind, um diesen Gefahren wirksam zu begegnen.

Die Ukraine, die stark von der anhaltenden russischen Aggression betroffen ist, ist heute das am stärksten verminte Land der Welt, wobei eine Fläche doppelt so groß wie Österreich kontaminiert ist. Bis Anfang 2024 haben über 1.100 Zivilisten durch Minen ihr Leben verloren. Diese explosiven Gefahren verschärfen die humanitäre Krise und schaffen langfristige Hindernisse für die wirtschaftliche Erholung und die soziale Entwicklung.

Aufgrund ihrer gemeinsamen geografischen Lage und operativen Ähnlichkeiten haben beide Länder die Möglichkeit, bei der Weiterentwicklung der EOD zusammenzuarbeiten. Internationale Unterstützung und grenzüberschreitender Wissensaustausch sind unerlässlich, um diese Bedrohungen zu mindern, Leben zu schützen und die regionale Sicherheit wiederherzustellen.

Unsere Aktivitäten

Ausbau der EOD-Kapazitäten in Moldawien

Dieser Teilbereich konzentriert sich auf die Verbesserung der Fähigkeiten der moldawischen Nationalpolizei im Bereich der Kampfmittelbeseitigung (EOD) auf der Grundlage von Bewertungen und Vorarbeiten aus dem Jahr 2023. Zu den Aktivitäten gehören:

  • Durchführung von Fortgeschrittenen-Schulungen zur EOD, einschließlich Erste-Hilfe-Kursen für den Umgang mit Sprengstoffen.
  • Teilnahme an internationalen Plattformen wie dem BKA-Symposium, um den Wissensaustausch zu fördern.
  • Veranstaltung regionaler Workshops zur Vertiefung des technischen Fachwissens und zur Förderung der Zusammenarbeit.
  • Beschaffung eines taktischen Roboters (aunav.NEO HD) zur Verbesserung der operativen Effizienz und Sicherheit.
  • Aktualisierung der Bewertungen zur Verfeinerung der strategischen Planung für künftige Einsätze.

Stärkung der EOD-Kapazitäten in der Ukraine

Diese Komponente unterstützt die Nationalgarde der Ukraine bei der Bewältigung der akuten Herausforderungen, die sich aus dem anhaltenden Konflikt und der Explosionsgefahr ergeben. Zu den Aktivitäten gehören:

  • Durchführung einer detaillierten Bedarfsanalyse zur Bewertung der aktuellen EOD-Kapazitäten und -Lücken.
  • Bereitstellung von Fortbildungen in den Bereichen Risikobewertung, Erkennung und sichere Entsorgung von Sprengstoffen.
  • Erleichterung gemeinsamer Schulungen mit moldauischen Kollegen, um den regionalen Erfahrungsaustausch zu fördern.
  • Beschaffung von spezieller Schutzausrüstung, darunter Minenräumanzüge (CLDS 450) und moderne Helme (DHV6.4).

Diese Ergebnisse zielen darauf ab, in beiden Ländern gut ausgestattete, hochqualifizierte EOD-Einheiten aufzubauen, um die Bereitschaft zur Bewältigung explosiver Bedrohungen zu gewährleisten und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu verbessern.

Ziele und Auswirkungen

Das Projekt SECURE-MU zielt darauf ab, die Fähigkeiten zur Kampfmittelbeseitigung in Moldau und der Ukraine erheblich zu stärken und so zur Sicherheit der Zivilbevölkerung und zur Stabilität in der Region beizutragen. Durch die Verbesserung der technischen und operativen Fähigkeiten der Kampfmittelbeseitigungseinheiten wird das Projekt sicherstellen, dass diese Teams gut ausgerüstet sind, um den wachsenden Bedrohungen durch Minen und nicht explodierte Kampfmittel wirksam zu begegnen.

In Moldau wird das Projekt zum Aufbau robusterer und reaktionsschnellerer EOD-Kapazitäten beitragen, die eine schnellere und effektivere Reaktion auf explosive Bedrohungen ermöglichen. Dies wird die öffentliche Sicherheit verbessern, die regionale Stabilität unterstützen und zu den allgemeinen Sicherheitszielen Moldaus, einschließlich der europäischen Integration, beitragen.

Für die Ukraine adressiert das Projekt den dringenden Bedarf an spezialisierter EOD-Ausbildung und -Ausrüstung, um die durch den anhaltenden Konflikt verursachte starke Minenverseuchung zu bewältigen. Durch die Stärkung der Fähigkeit der Ukraine, Minen zu räumen und betroffene Gebiete zu sichern, wird das Projekt eine entscheidende Rolle beim Schutz von Menschenleben, der Rückkehr von Vertriebenen und der Erleichterung des langfristigen Wiederaufbaus und der Entwicklung spielen.

Insgesamt wird das Projekt nachhaltige Auswirkungen auf die Sicherheit und das Wohlergehen beider Länder haben, indem es ihnen die notwendigen Ressourcen, Kenntnisse und operativen Kapazitäten zur Verfügung stellt, um explosiven Gefahren zu begegnen, die humanitären Bedingungen zu verbessern und eine stärkere internationale Zusammenarbeit bei der Bewältigung gemeinsamer Sicherheitsherausforderungen zu fördern.

November 2024
Kurs
Erste-Hilfe-Kurs

Erste-Hilfe-Kurs in Moldau für Polizeibeamte, die mit explosiven Stoffen umgehen

Dezember 2024
Training
Gemeinsames Training

Gemeinsames Ausbildungsprogramm für die Ukraine und Moldau in Deutschland

Dezember 2024
Equipment
Lieferung von Ausrüstung

Stärkung der moldauischen Nationalpolizei bei der Krisenprävention und der Verbrechensbekämpfung

Projektübersicht

Hintergrund

Die Republik Moldau, eines der ärmsten Länder Europas, hat mit den wirtschaftlichen Folgen der anhaltenden russischen Aggression in der Ukraine zu kämpfen. Seit der Wahl einer reformorientierten Regierung im Jahr 2021 konzentriert sich Moldau auf die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, die Justizreform, die Modernisierung des Sicherheitssektors und die Verbesserung der Lebensbedingungen. Moldau ist seit Juni 2022 EU-Beitrittskandidat, und seine Regierung hat sich zur Umsetzung von Reformen verpflichtet, die das Vertrauen der Bevölkerung stärken und die internationale Zusammenarbeit fördern.

Im Jahr 2023 startete die GS-Foundation ein Projekt zur Stärkung der moldauischen Nationalpolizei und erreichte dabei wichtige Meilensteine, darunter

  • Verbesserung der analytischen Fähigkeiten für polizeiliche Ermittlungen und Einsätze
  • Einführung intelligenter Technologien in Polizeifahrzeugen zur Steigerung der Effizienz
  • Verbesserung des Umgangs mit, der Entschärfung und des Transports von Sprengstoffen
  • Stärkung der institutionellen Rahmenbedingungen, insbesondere im Bereich der Gleichstellung der Geschlechter
  • Strategische Beratung zur Sicherung von EU-Mitteln für die innere Sicherheit.

Unsere Aktivitäten

Diese Grundlage hat die GS-Foundation als vertrauenswürdigen und zuverlässigen Partner positioniert und den Weg für eine erweiterte Zusammenarbeit in den Jahren 2024–2025 geebnet. Aufbauend auf den Erfolgen von 2023 werden im aktuellen Zweijahresprojekt die Bemühungen zur Bewältigung der unmittelbaren und langfristigen Sicherheitsbedürfnisse Moldawiens intensiviert.

Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören:

  • Kapazitätsaufbau: Weitere Verbesserung der analytischen und operativen Fähigkeiten von Polizeibeamten, um ihre Fähigkeit zur Reaktion auf Krisen und Bedrohungen weiter zu verbessern.
  • Gemeindenahe Polizeiarbeit: Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Gemeinden, um das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Strafverfolgungsbehörden zu fördern.
  • Bekämpfung der organisierten Kriminalität: Ausweitung der Initiativen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität, Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und Erhöhung der Abschreckung.
  • Institutionelle Stärkung: Weitere Stärkung der internen Sicherheitsstrukturen mit besonderem Schwerpunkt auf der Gleichstellung der Geschlechter, Führungskräftetraining und Initiativen zur Steigerung der Arbeitsmoral und Arbeitszufriedenheit der Polizeibeamten.
  • Technologieintegration: Aufbauend auf den Erfolgen der Integration intelligenter Technologien im Jahr 2023 werden die Polizeikräfte weiter mit Werkzeugen und Schulungen ausgestattet, um effektiv mit Sprengstoffen und anderen Bedrohungen umgehen zu können.
  • Strategische Beratung: Ausweitung der beratenden Unterstützung, um EU-Finanzmittel für Initiativen im Bereich der inneren Sicherheit zu sichern und langfristige Strategien zu entwickeln, die mit den EU-Beitrittszielen Moldawiens in Einklang stehen.

Ziele und Auswirkungen

Dieses Projekt zielt darauf ab, eine moderne, bürgernah ausgerichtete Polizei aufzubauen, die für komplexe Sicherheitsherausforderungen gerüstet ist. Auf der Grundlage der Erfolge von 2023 ermöglicht die GS-Foundation der moldauischen Nationalpolizei, bedeutende Fortschritte bei der Verbrechensbekämpfung, der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und der Gewinnung des Vertrauens der Bürger zu erzielen. Diese Bemühungen tragen direkt zur Stabilität und Widerstandsfähigkeit Moldaus sowie zu seinem Weg in die europäische Integration bei.

 
April 2024
Delegationsreise
Gemeinsamer Besuch einer Delegation beim Europäischen Polizeikongress
Mai 2024
Projektbesuch
GS-F in Moldau

Stefan Feller als COO vor Ort, um das Projekt zu besprechen, einschließlich eines Treffens mit dem Innenminister

Juli 2024
Training
Erste Trainings

Erste Schulungen für Führungskräfte und Projektmanager der Sicherheitsbehörden beginnen.

September 2024
EU-Reise
EU-Reise

EU-Reise zu den EU-Beitrittsverhandlungen mit den europäischen Institutionen in Brüssel

September 2024
Ausrüstung
Ausrüstung

Unser engagiertes Team

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GS-F Neuigkeiten

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