Die GS-Foundation nahm am 29. und 30. Juni 2026 am 8. Berliner Kongress Wehrhafte Demokratie in Berlin teil. Vertreten wurde die Organisation durch CEO Michael Schemke, COO Stefan Schwarz sowie Projektmanagerin Mirgeta Hajdari.
Unter der Präsidentschaft von Wolfgang Bosbach hat sich der Berliner Kongress Wehrhafte Demokratie in den vergangenen Jahren zu einer der bedeutendsten Dialogplattformen Deutschlands für Fragen der Inneren Sicherheit, der Verteidigungsfähigkeit und des gesellschaftlichen Zusammenhalts entwickelt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sicherheitsbehörden, Bundeswehr, Justiz, Verwaltung, Wissenschaft, Medien, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kommen hier zusammen, um aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen zu analysieren, Lösungsansätze zu diskutieren und den Austausch zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren zu fördern.
Aktuelle Themen im Fokus
Das diesjährige Kongressprogramm widmete sich einer Vielzahl hochaktueller sicherheitspolitischer Fragestellungen. Im Mittelpunkt standen unter anderem das Lagebild der nationalen Sicherheit Deutschlands, die Auswirkungen der neuen amerikanischen Sicherheitsstrategie auf Europa, der Operationsplan Deutschland sowie das Zusammenwirken von Bundeswehr, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Darüber hinaus wurden die Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz für eine wehrhafte Demokratie, die Bekämpfung organisierter Kriminalität und moderner Geldwäsche über Krypto-Wallets und Hawala-Systeme sowie aktuelle Entwicklungen der Migrations- und Innenpolitik intensiv diskutiert.
Wertvoller Dialog mit Entscheidungsträgern und Expertinnen und Experten
Besonders bereichernd waren die Vorträge, Podiumsdiskussionen und persönlichen Gespräche mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Sicherheitsbehörden. Zu den Referierenden und Gesprächspartnern gehörten unter anderem Bundesminister a. D. Peter Altmaier, Kongresspräsident Wolfgang Bosbach, Thorsten Frei, Hans-Georg Engelke, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Bernd Krösser, Staatssekretär im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Naika Foroutan vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), Botschafterin a. D. Emily Haber sowie Jochen Kopelke, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei.
Darüber hinaus bot der Kongress zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Ministerien, Sicherheitsbehörden, internationalen Organisationen und der Wirtschaft. Diese Gespräche lieferten wertvolle Impulse für die zukünftige Projektarbeit der GS-Foundation.
Bedeutung für die internationale Arbeit der GS-Foundation
Als international tätiges Beratungsunternehmen im Bereich der Sicherheitssektorreform unterstützt die GS-Foundation im Auftrag der Bundesregierung sowie internationaler Partner den Aufbau leistungsfähiger, rechtsstaatlicher und resilienter Sicherheitsstrukturen. Darüber hinaus setzt die Organisation Projekte im Rahmen der Europäischen Union und der Vereinten Nationen um und begleitet Reformprozesse in zahlreichen Partnerländern.
Die Arbeit der GS-Foundation verbindet strategische Beratung mit praktischer Umsetzung. Dabei bringen ehemalige Führungskräfte und Spezialistinnen und Spezialisten aus Polizei, Sicherheitsbehörden und Verwaltung ihre langjährige Erfahrung in internationale Projekte ein. Der kontinuierliche Austausch mit politischen Entscheidungsträgern, Sicherheitsbehörden und internationalen Partnern ist dabei ein wesentlicher Bestandteil, um aktuelle Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam nachhaltige Lösungen für die Sicherheitsherausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.
Wichtige Impulse für zukünftige Projekte
Der Berliner Kongress Wehrhafte Demokratie hat erneut verdeutlicht, dass Sicherheit heute nur im engen Zusammenwirken von Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nachhaltig gestaltet werden kann. Die GS-Foundation nimmt zahlreiche fachliche Impulse und neue Kontakte aus Berlin mit und wird die gewonnenen Erkenntnisse in ihre nationale und internationale Projektarbeit einfließen lassen.
Die GS-Foundation bedankt sich herzlich bei den Veranstaltern für einen hervorragend organisierten Kongress, das hochkarätige Programm sowie die zahlreichen inspirierenden Gespräche und freut sich auf den weiteren Austausch mit den beteiligten Partnern.
