GS-Foundation unterstützt internationale Konferenz zur Stärkung der Genderpolitik im ukrainischen Sicherheitssektor

Die GS-Foundation bekam die Möglichkeit, die 7. Internationale Wissenschaftlich-Praktische Konferenz „Implementation of Gender Policy at the Current Stage of Development of the Security and Defense Sector: State, Problems, and Prospects“ gemeinsam mit ukrainischen und internationalen Partnern zu unterstützen und mitzugestalten.

Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungssektors, internationale Organisationen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Genderpolitik zu diskutieren. Im Fokus standen die institutionelle Verankerung von Genderpolitik, Führungs- und Karriereentwicklung, die Umsetzung der Agenda „Women, Peace and Security“, die Reintegration von Veteraninnen und Veteranen sowie die Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt.

Erstmalige Mitorganisation durch die GS-Foundation

Erstmals wurde die Konferenz gemeinsam mit der GS-Foundation organisiert. Die Beteiligung erfolgte unter der fachlichen Leitung von Dr. Susanne Greiter, Senior Gender Advisor der GS-Foundation und Leiterin des EqualForce-Projekts in der Ukraine und Moldau.

Gemeinsam mit langjährigen Partnern – darunter die Regierungsbeauftragte für Genderpolitik der Ukraine, UN Women Ukraine, das Women’s Information and Advisory Center sowie die Ukrainian Association of Women in Law Enforcement – leistete die GS-Foundation einen Beitrag zur Förderung des fachlichen Austauschs und zur Weiterentwicklung geschlechtergerechter Reformansätze im Sicherheitssektor.

Internationale Expertise für nachhaltige Reformen

Die Delegation der GS-Foundation brachte internationale Erfahrungen und Perspektiven aus der Sicherheitssektorreform in die Diskussionen ein und tauschten sich mit Vertreterinnen und Vertretern staatlicher Institutionen, internationaler Organisationen und der Wissenschaft aus.

Darüber hinaus präsentierten renommierte Expertinnen und Experten aus Europa und Nordamerika ihre Erkenntnisse zu Gender Mainstreaming, Führungskultur und institutionellen Reformprozessen. Die Vielfalt der Beiträge verdeutlichte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für die Entwicklung moderner und inklusiver Sicherheitsinstitutionen.

Starker Dialog mit über 150 Teilnehmenden

Mit mehr als 150 registrierten Teilnehmenden zeigte die Konferenz das wachsende Interesse an geschlechtergerechten Reformen im Sicherheits- und Verteidigungsbereich. Die Veranstaltung bot Raum für den Austausch bewährter Praktiken, die Diskussion aktueller Herausforderungen und die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze.

Zum Abschluss wurde eine Konferenzresolution verabschiedet, die zentrale Empfehlungen für die weitere Umsetzung von Genderpolitik im Sicherheitssektor formuliert. Die wissenschaftlichen Beiträge werden im Anschluss veröffentlicht und auf der Website der Nationalen Akademie zugänglich gemacht.

Unser Beitrag für die Zukunft

Die GS-Foundation setzt sich weiterhin für inklusive, resiliente und demokratische Sicherheitsinstitutionen ein. Die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Sicherheitssektorreformen. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern den Dialog voranzutreiben und konkrete Veränderungen zu unterstützen, die langfristig zu mehr Gleichberechtigung, Sicherheit und institutioneller Stärke beitragen.