Am 21. und 22. Juli 2026 unterstützte Equalforce II einen zweitägigen interinstitutionellen Runden Tisch in Chișinău, der der Stärkung von Schutzmechanismen für Opfer häuslicher Gewalt gewidmet war. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Umsetzung von Schutzanordnungen und der mögliche Einsatz elektronischer Überwachung als zusätzliches Instrument zur Verbesserung der Sicherheit der Opfer.
Den Workshop eröffnete Dr. Susanne Greiter, Projektleiterin von Equalforce II, die das Engagement des Projekts für die Förderung einer nachhaltigen institutionellen Zusammenarbeit und wirksamer Schutzmechanismen für Opfer häuslicher Gewalt in der Republik Moldau hervorhob.
Institutionen zusammenbringen
Der Runde Tisch brachte Vertreter des Innenministeriums, der Polizei, der Sozialdienste, der Bewährungshilfe, der Justiz, der Zivilgesellschaft, des Frauenrechtszentrums, der EUPM, von UN Women und anderer relevanter Akteure zusammen. Durch die Schaffung einer Plattform für den Dialog zwischen allen beteiligten Akteuren förderte der Workshop den Erfahrungsaustausch, die Diskussion praktischer Herausforderungen und die Entwicklung koordinierter Ansätze zum Schutz von Opfern häuslicher Gewalt.
Die aktive Beteiligung von Expert*innen mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund unterstrich, dass ein wirksamer Opferschutz nur durch eine enge interinstitutionelle Zusammenarbeit erreicht werden kann.
Fortsetzung des Dialogs
Eines der wichtigsten Ergebnisse des Workshops war das starke Engagement der Teilnehmenden, die Diskussionen über Gesetzesänderungen, institutionelle Zuständigkeiten und die praktische Umsetzung von Schutzmaßnahmen fortzusetzen. Die Stärkung dieses laufenden Dialogs wird zu einer effektiveren Zusammenarbeit zwischen den Institutionen beitragen und den langfristigen Schutz der Opfer verbessern.
Im Rahmen der Veranstaltung stellte Viorica Țîmbalari, Direktorin der ANPCV, zudem das Konzept und die geplante Umsetzung des Informationssystems „VioData“ vor, das darauf abzielt, den Informationsaustausch und die Koordination zwischen den zuständigen Institutionen weiter zu verbessern.
Starke Partnerschaften für nachhaltige Wirkung
Equalforce II möchte dem Innenministerium der Republik Moldau, Staatssekretär Bejan, der Deutschen Botschaft und Dr. Buschmann für ihre anhaltende Unterstützung und Teilnahme seinen aufrichtigen Dank aussprechen. Ein besonderer Dank gilt auch der ANPCV für die Mitausrichtung der Veranstaltung sowie allen teilnehmenden Organisationen für ihre wertvollen Beiträge.
Das Projekt bedankt sich zudem bei Christiane Burrell für die hervorragende Konzeption, Vorbereitung und Durchführung des Workshops sowie bei Ella Misslewitz für die Weitergabe wertvoller Erkenntnisse aus der deutschen Polizeipraxis.
Das Engagement von Equalforce II
Der Runde Tisch ist Teil der umfassenderen Bemühungen von Equalforce II, die institutionelle Zusammenarbeit zu stärken, Schutzmechanismen zu verbessern und nachhaltige Maßnahmen gegen häusliche Gewalt in Moldau zu unterstützen.
Durch die Zusammenführung staatlicher Institutionen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und internationaler Partner fördert Equalforce II weiterhin koordinierte Lösungen, die die Rechtsstaatlichkeit stärken, den Opferschutz verbessern und zu einer sichereren Zukunft für Gemeinden in ganz Moldau beitragen.
