Fachlicher Austausch auf der GPEC 2026 in Leipzig

Vom 19. bis 22. Mai 2026 nahm eine Delegation der Generalinspektion der Polizei (GPI) Moldau gemeinsam mit Mitarbeitenden der GS-Foundation an der GPEC – General Police Equipment Exhibition & Conference – in Leipzig teil. Die GPEC gilt als Europas größte geschlossene Spezialmesse für Innere Sicherheit und richtet sich ausschließlich an Angehörige von Polizei-, Sicherheits-, Zoll-, Justiz- und Streitkräften sowie weiteren staatlichen Sicherheitsbehörden.

Zielgerichtete Informationsgewinnung und fachlicher Austausch

Im Rahmen der Studienreise stand die Durchführung einer fachbezogenen Anbietererhebung sowie der intensive Austausch zu aktuellen technologischen Entwicklungen im Bereich der Sicherheits- und Polizeiarbeit im Mittelpunkt. In enger Abstimmung mit den Delegationsteilnehmern wurden bereits im Vorfeld konkrete Interessenschwerpunkte definiert, um die Gespräche mit Herstellern und Ausstellern möglichst zielgerichtet zu gestalten und relevante Informationen zu innovativen Produkten und Lösungen zu gewinnen.

Ziel war es, einen umfassenden Überblick über aktuelle technische Entwicklungen zu erhalten und mögliche Ansätze für zukünftige Bedarfe und Anforderungen zu identifizieren. Die direkte Ansprache von Herstellern und Fachanbietern ermöglichte dabei einen detaillierten Einblick in Produkte, Technologien und Einsatzmöglichkeiten.

Schwerpunktthemen der Studienreise

Während des Messebesuchs beschäftigte sich die Delegation insbesondere mit aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Datenerhebung, Datenauswertung und Datenanalyse sowie mit modernen Lösungen zur Drohnenaufklärung, Drohnenabwehr und dem Schutz von Behörden und Dienststellen vor Angriffen und Ausspähungsversuchen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf forensischen Technologien und neuen Ansätzen in der kriminalistischen Tatortarbeit. Dabei wurden sowohl moderne Verfahren zur gerichtsverwertbaren Auswertung von Beweismitteln als auch mobile Labor- und Fahrzeuglösungen für kriminaltechnische Untersuchungen vorgestellt.

Darüber hinaus informierten sich die Teilnehmer über Möglichkeiten zur physischen Abschirmung elektronischer Geräte gegen Funkverbindungen, Ortung und Datenausleitung. Auch verdeckte Überwachungs- und Kommunikationstechnologien, moderne Schutz- und Funktionsbekleidung sowie innovative Fahrzeug- und Transportlösungen für Einsatzmittel standen im Fokus der Gespräche.

Besuch der GPEC 2026

Die Messe deckt sämtliche Bereiche der Inneren Sicherheit, Strafverfolgung, Grenzkontrolle sowie des Bevölkerungs- und Heimatschutzes ab. Neben klassischen Ausstellungsständen bietet sie Fachkonferenzen, praktische Trainings- und Erprobungsflächen sowie vielfältige Möglichkeiten zum direkten Austausch mit Herstellern und Anwendern.

Die Delegation zeigte sich beeindruckt von der hohen fachlichen Qualität der Messe, ihrer Spezialisierung auf behördliche Anwender sowie der großen Bandbreite an präsentierten Technologien und Produkten. Die Teilnehmer hoben insbesondere den praktischen Nutzen der Ausstellung hervor und bewerteten die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Herstellern und Fachleuten als äußerst wertvoll.

Ergebnisse und Ausblick

Im Verlauf der Messe konnten zahlreiche Informationsmaterialien gesammelt sowie Kontakte zu Herstellern und Ausstellern aufgebaut und vertieft werden. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Impulse für die zukünftige Bewertung technischer Lösungen und die Identifizierung spezifischer Bedarfe.

Die positive Resonanz der Delegation bestätigt den hohen Mehrwert der GPEC als Plattform für fachlichen Austausch, internationale Vernetzung und die Beobachtung technologischer Entwicklungen. Aufgrund ihrer einzigartigen Spezialisierung wird die Messe auch künftig eine wichtige Rolle dabei spielen, aktuelle Innovationen im Bereich der Inneren Sicherheit zu verfolgen und neue Lösungsansätze für bestehende Herausforderungen zu identifizieren.